Nein, geht es denn wirklich weiter?

Nachdem wir uns eine kleine Schaffenspause gegönnt haben, sind wir wieder da und die erste Neuerung ist die, dass das „wir“ gestrichen werden kann. Vielmehr mache „ich“ hier jetzt noch personifizierter weiter, denn ein derartiger Blog soll ja auch Spaß machen und keinen Zwängen unterliegen.

Von jetzt an nehme ich mich der Musiklandschaft also solo an und schmeiße mit meinen wie immer äußerst subjektiven, aber doch selten auf die Spitze getriebenen, Eindrücken nur so um mich. Klar soll es aber weiterhin ein Musikblog bleiben und neben meinen mehr oder weniger sehr regelmäßigen und kleinen Posts, wird es auch nach wie vor das eine oder andere Album-Review geben. Außerdem wird es auf tatsächlich mehrfachem Wunsch auch ein paar Konzert-Tipps für Hamburg geben (siehe rechts) und natürlich machen „wir“ auch nach wie vor zweimal im Jahr unsere „About Songs Youngbloods“- und einmal im Jahr unsere „About Songs Christmas“-Tour.

Inhaltlich sollen zukünftig dagegen auch mehrfach sogenannte „Insider“-Berichte aus dem Music Business eine Rolle spielen, denn zum einen bin ich ja nach wie vor Labelbetreiber, zum anderen fast genauso lange Dozent für „Music Business“…

Ich bin seit 1994 im "Music Business" tätig, d.h. habe nunmehr die Hälfte meines Lebens in eben dieser Branche verbracht. Natürlich habe ich in dieser Zeit viele Menschen kennen-, hassen- und lieben gelernt und viele haben dieses Business verlassen. Ich für meinen Teil möchte das niemals tun, denn auch wenn ich mich als Indie-Label-Betreiber von DevilDuck Records sehr häufig frage, ob das alles so Sinn macht, rede ich mir dann ein, dass es doch nichts schöneres geben kann als Künstler, deren Musik ich liebe, unter die Karrierearme zu greifen. Angefangen habe ich als Promoter (Radio & Presse) bei Public Propaganda, bevor es dann zu einem kurzen Gastspiel bei "edel" ging, wo der Versuch ein Rock-Department aufzubauen, recht kläglich scheiterte. Es folgte Warner Music, wo ich 7 Jahre ziemlich viel Spaß hatte und mich in den letzten Jahren "Head of Rock/Alternative" nennen durfte. Nun betreibe ich seit knapp 15 Jahren mein eigenes Label, bin seit mehr als 12 Jahren als Dozent für "Music Business" tätig und habe in dieser Zeit auch noch ein paar andere Sachen gemacht...

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